How To · Fashion · Warm-Weather

Die Kunst des Luftstroms: Auswahl leichter Hosen

Die Beherrschung der Garderobe für warmes Wetter bedeutet nicht, weniger zu tragen, sondern besser zu tragen. Es kommt darauf an, offene Webarten und feuchtigkeitsableitende Naturfasern gegenüber schweren Synthetikmaterialien zu bevorzugen.

5 min read · Iris
Abb. 01 · Die Textur einer Tropical-Weight Wollwebart.

Wenn das Quecksilber steigt, ist der Instinkt, zu Shorts zu greifen. Aber in der Stadt oder im Büro bleiben Hosen aus gutem Grund der Standard. Das Geheimnis, der drückenden Hitze einer normalen Baumwoll-Chino zu entkommen, liegt vollständig in der Physik des Stoffes.

Wahrer Komfort bei Hitze ist eine Funktion von Atmungsaktivität und Fall. Wenn Ihre Hosen an Ihren Beinen kleben, haben Sie den Kampf bereits verloren. Wir suchen nach Stoffen, die die Luft zirkulieren lassen, Ihre Haut trocken halten und Ihre Silhouette knackscharf machen.

Wenn Ihre Hosen an Ihren Beinen kleben, haben Sie den Kampf bereits verloren.
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Schritt eins · 2 Minuten

Tropical-Weight Wolle bevorzugen

Achten Sie auf Etiketten, auf denen 'Tropical Wool' oder 'High-Twist'-Garn angegeben ist. Im Gegensatz zu schweren Winterflanellen sind diese mit einer lockeren, offenen Struktur gewebt, die Wärme entweichen lässt. Sie sind von Natur aus knitterarm und damit der Goldstandard für Sommer-Büromode.

Halten Sie den Stoff gegen eine Lichtquelle; wenn Sie einen schwachen Umriss Ihrer Hand durch den Stoff sehen können, ist er atmungsaktiv.

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Schritt zwei · 2 Minuten

Leinenmischungen annehmen

Reines Leinen ist ikonisch, aber es kann mittags unordentlich aussehen. Suchen Sie nach einer Leinen-Baumwoll- oder Leinen-Wollmischung, um die Ästhetik der Faser zu erhalten und gleichzeitig strukturelle Integrität hinzuzufügen. Die Mischung reduziert die aggressive Knitterbildung, zu der reines Leinen neigt.

Prüfen Sie den Prozentsatz; eine 60/40-Mischung bietet oft das beste Gleichgewicht zwischen Struktur und Luftzirkulation.

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Schritt drei · 2 Minuten

Die Webart bewerten

Neben der Faser bestimmt die Webart den Luftstrom. Eine 'Hopsack'- oder 'Panama'-Webart ist im Wesentlichen ein korbähnliches Gitter, das winzige Lücken im Stoff erzeugt. Diese Webarten sind deutlich kühler als ein dichtes Twill oder ein dichtes Popeline.

Vermeiden Sie schwere, dicht gestrickte Chinos, die Wärme auf der Haut speichern.

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Schritt vier · 1 Minute

Das Futter prüfen

Eine Hose ist nur so atmungsaktiv wie ihre Innenkonstruktion. Vermeiden Sie vollständig gefütterte Hosen, die einen 'Gewächshauseffekt' um die Oberschenkel erzeugen. Entscheiden Sie sich für ungefütterte oder halb gefütterte Modelle, um maximale Belüftung zu gewährleisten.

Überprüfen Sie den inneren Bund; eine Baumwoll- oder Leinen-Tasche ist viel besser als ein synthetisches Polyesterfutter.

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Schritt fünf · 3 Minuten

Eine lockere Passform bevorzugen

Eng anliegende Hosen sind der Feind des Sommerkomforts. Stellen Sie sicher, dass in Oberschenkel und Gesäß genügend 'Bewegungsspielraum' für Bewegung und Luftzirkulation vorhanden ist. Ein etwas höherer Bund kann auch helfen, den Stoff vom Körper fernzuhalten.

Setzen Sie sich in der Umkleidekabine hin; wenn der Stoff im Sitzen straff über den Oberschenkel zieht, wird er bei Hitze unbequem sein.

Wie man weiß, dass es funktioniert.

Sie sollten beim Gehen einen leichten Luftzug spüren und der Stoff sollte von Ihren Beinen abfallen, anstatt daran zu haften.

Questions at the mirror.

Was ist mit Baumwolle?

Baumwolle ist in Ordnung, aber suchen Sie nach 'Seersucker' oder 'leichtem Canvas' statt nach strapazierfähigem Twill.

Sind Synthetikmaterialien jemals in Ordnung?

Generell nein. Polyester und Nylon speichern Wärme und Feuchtigkeit, was das Gegenteil von dem ist, was Sie bei einer Hitzewelle brauchen.