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Die Faserbezeichnung entschlüsselt: Ihr modischer Spickzettel

Das winzige weiße Etikett in Ihrem Kleidungsstück ist der ehrlichste Teil des Einkaufserlebnisses. Wenn Sie lernen, diese Codes zu lesen, können Sie Marketing-Floskeln umgehen und genau verstehen, wofür Sie bezahlen.

5 min Lesezeit · Iris
Abb. 01 · Die DNA eines Kleidungsstücks.

Wir alle wurden vom 'Griff' eines Kleidungsstücks verführt, nur um festzustellen, dass es nach zwei Tragevorgängen pillt, einläuft oder seine Form verliert. Der Schuldige ist selten das Design; es ist die Faserzusammensetzung. Während Marketingmaterialien sich oft auf Silhouetten konzentrieren, ist das Fasergehaltsetikett die endgültige Quelle der Wahrheit darüber, wie sich ein Stück in der realen Welt verhält.

Indem Sie lernen, diese Prozentsätze zu interpretieren, können Sie eine Garderobe zusammenstellen, die zu Ihrem Lebensstil passt. Ob Sie hohe Strapazierfähigkeit für tägliche Reisen oder den taktilen Luxus von Naturfasern benötigen, Ihre Fähigkeit, diese Etiketten zu entschlüsseln, ist der Unterschied zwischen einer Garderobe von 'Wegwerfartikeln' und einer Sammlung von langlebigen Basics.

Ein Kleidungsstück ist nur so widerstandsfähig wie seine schwächste Faser; ignorieren Sie niemals die sekundären Materialien, die auf dem Etikett aufgeführt sind.
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Schritt eins · 1 Minute

Identifizieren Sie die primäre Struktur

Achten Sie auf die zuerst genannte Faser, die typischerweise den größten Teil des Gewichts des Kleidungsstücks ausmacht. Naturfasern wie Baumwolle, Wolle oder Seide sorgen für die Grundtextur und Atmungsaktivität, während Synthetik wie Polyester oder Nylon oft zur strukturellen Integrität hinzugefügt werden. Wenn ein Kleidungsstück zu 100 % aus Naturfasern besteht, rechnen Sie mit Faltenbildung und Dehnung; wenn es 5-10 % Elasthan enthält, rechnen Sie damit, dass es wieder in Form springt.

Wenn die primäre Faser weniger als 60 % ausmacht, wird das Kleidungsstück wahrscheinlich eher die Eigenschaften der Sekundärfaser als die der Primärfaser annehmen.

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Schritt zwei · 1 Minute

Entdecken Sie die 'Leistungs'-Additive

Achten Sie auf Begriffe wie 'Elasthan', 'Spandex' oder 'Lycra'. Diese sind unerlässlich für passformorientierte Kleidungsstücke wie Hosen oder eng anliegende Oberteile, aber sie sind die ersten, die bei Einwirkung von hoher Hitze abgebaut werden. Wenn Sie mehr als 5 % Elasthan in einem Gewebe sehen, seien Sie darauf vorbereitet, dass das Stück mit der Zeit seine 'Gedächtnis'- oder Elastizitätseigenschaften verliert.

Vermeiden Sie Mischungen mit hohem Elasthananteil für Teile, die jahrelang getragen werden sollen, da die Fasern schließlich 'springen' oder ausleiern werden.

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Schritt drei · 1 Minute

Unterscheiden Sie zwischen natürlich und regeneriert

Unterscheiden Sie zwischen echten Naturfasern (Wolle, Baumwolle, Leinen) und halbsynthetischen Fasern wie Viskose, Rayon oder Lyocell. Obwohl letztere aus pflanzlicher Zellulose gewonnen werden, sind sie chemisch verarbeitet und verhalten sich eher wie empfindliche Synthetikfasern. Sie bieten einen schönen Fall, sind aber berüchtigt dafür, in der Wäsche stark einzugehen.

Bestellen Sie bei 100 % Viskose-Teilen immer eine Nummer größer, da sie einen Standard-Maschinentrocknungsgang selten überstehen, ohne an Länge zu verlieren.

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Schritt vier · 1 Minute

Analysieren Sie das Mischungsverhältnis

Achten Sie auf die Harmonie zwischen den Fasern. Eine Mischung aus Wolle und Nylon ist ein klassischer 'Arbeitstier'-Stoff, da das Nylon verhindert, dass die Wolle pillt und dünn wird. Umgekehrt fängt eine Mischung mit hohem Polyester- und niedrigem Baumwollanteil oft Wärme ein und erzeugt statische Aufladung, unabhängig davon, wie 'weich' sie sich im Laden anfühlt.

Achten Sie auf Mischungen, die die Atmungsaktivität von Naturfasern mit der Haltbarkeit von Synthetikfasern ausgleichen.

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Schritt fünf · 1 Minute

Prüfen Sie auf 'versteckte' Auskleidungen

Die Außenhülle ist nur die halbe Geschichte. Wenn ein Wollmantel ein 100%iges Polyesterfutter hat, wird dies die Atmungsaktivität der Wolle zunichte machen. Überprüfen Sie das sekundäre Etikett, das oft in der Seitennaht versteckt ist, auf die Zusammensetzung des Futters; ein Seiden- oder Cuprofutter ist ein Zeichen von Qualität, das dafür sorgt, dass das Kleidungsstück über Ihre Haut gleitet.

Wenn das Futter synthetisch ist und die Außenseite aus Naturfaser besteht, werden Sie in den trockenen Wintermonaten wahrscheinlich 'statische Aufladung' erleben.

So erkennen Sie einen Glücksgriff.

Ein hochwertiges Kleidungsstück verwendet Fasern, die die Schwächen des anderen ergänzen. Wenn Sie ein Teil finden, das natürlichen Komfort mit genügend synthetischer Verstärkung kombiniert, um seine Form zu behalten, haben Sie ein langlebiges Garderoben-Asset gefunden.

Questions at the mirror.

Warum fühlt sich mein '100 % Baumwoll'-Hemd wie Plastik an?

Es wurde möglicherweise mit einer Harzimprägnierung behandelt, um Faltenbildung zu reduzieren, was das Griffgefühl verändert. Überprüfen Sie das Etikett auf Bezeichnungen wie 'Easy Care' oder 'Non-Iron'.

Ist 'veganes Leder' nur Plastik?

Normalerweise ja. Es handelt sich typischerweise um Polyurethan (PU) oder Polyvinylchlorid (PVC). Überprüfen Sie die Rückseite; eine Stoffrückseite ist haltbarer als eine Schaumstoffrückseite.